Phosphatmessung im Meerwasseraquarium: Warum ein digitaler Test wie der Hanna Checker unerlässlich ist

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Phosphatmessung im Meerwasseraquarium – Tropfentest vs. digitale Messung

Phosphat (PO4) spielt in jedem Meerwasseraquarium eine entscheidende Rolle. Zu viel Phosphat fördert Algenwachstum, zu wenig kann das Korallenwachstum hemmen. Doch wie misst man Phosphat richtig? In diesem Blogbeitrag vergleichen wir den klassischen Tropfentest mit dem beliebten Hanna Checker und erklären, warum ein digitales Testgerät oft die bessere Wahl ist.

Warum ist die Messung des Phosphatspiegels wichtig?

Phosphat ist ein Abfallprodukt, das aus Nahrungsresten, Fischausscheidungen und abgestorbenem organischem Material entsteht. Geringe Mengen sind notwendig, aber übermäßige Konzentrationen können für Ihr Riff verheerend sein:

  • 🌱 Übermäßiges Algenwachstum (z. B. Dinoflagellaten oder Cyanid)
  • 🪸 Hemmung des Korallenwachstums, insbesondere bei SPS-Arten
  • 🧪 Ein falsches Verhältnis mit Nitrat kann zu Instabilität führen.

Ideale PO4-Werte:

  • LPS- und Weichkorallen: 0,05 – 0,10 ppm
  • SPS-Aquarien: 0,01 – 0,04 ppm
  • Gemischte Tanks: 0,03 – 0,07 ppm

1. Der klassische Falltest

Marken wie Salifert oder JBL bieten visuelle Tropfentests für Phosphat an. Diese sind preiswert und einfach anzuwenden. Aber…

Nachteile:

  • 👁️ Bei niedrigen Konzentrationen schwer lesbar
  • 🎨 Farbvergleiche sind subjektiv (Lichteinfall, Interpretation).
  • 📉 Ungenau unterhalb von 0,1 ppm – und genau das ist der entscheidende Bereich!

2. Der Hanna Checker (HI713 oder HI774)

Der Hanna Checker ist ein digitales Kolorimeter, das mit Reagenzien und einer Kalibrierlampe arbeitet. Innerhalb von 3 Minuten erhalten Sie einen exakten Messwert (z. B. 0,04 ppm) – ganz ohne Rätselraten.

Vorteile:

  • 📊 Präzise Messung bis auf 0,01 ppm – ideal für SPS- und LPS-Systeme
  • 🔬 Zuverlässig und reproduzierbar – Messfehler sind begrenzt
  • ⏱️ Schnell zubereitet (2–3 Minuten)

Welches Modell soll ich wählen?

  • HI713 (Niedriger Messbereich): Messbereich 0,00 – 2,50 ppm
  • HI774 (ULR): Messbereich 0,00 – 0,90 ppm (ultraniedriger Messbereich – ideal für SPS)

Warum digitale Messtechnik?

In modernen Riffaquarien ist Stabilität das A und O. Ob Sie Plankton dosieren , Caulerpa in einem Refugium einsetzen oder Korallenfutter hinzufügen – Sie wollen genau wissen, was passiert. Nur mit einem digitalen Test können Sie präzise erkennen, ob Ihr Phosphatwert im Mikrometerbereich steigt oder fällt.

Häufige Fehler bei der Phosphatmessung

  • ❌ Zu frühe Messung nach der Dosierung oder Erhaltungstherapie
  • ❌ Nur abends messen – der Phosphatspiegel schwankt im Laufe des Tages
  • ❌ Verwenden Sie keine Kalibrierungs- oder veralteten Reagenzien.

Tipp von Reefbucket:

Verwenden Sie jede Woche dieselbe Testmethode und denselben Messzeitpunkt. Ergänzen Sie Ihre Messwerte in einem Protokollbuch oder Diagramm, um Trends zu erkennen. Achten Sie besonders auf das Verhältnis von NO₃ zu PO₄ (Redfield-Verhältnis), insbesondere bei der Dosierung von Bakterien oder der Verwendung von Produkten wie BioBlend .

Abschluss

Die Phosphatmessung ist in jedem Meerwasseraquarium unerlässlich. Klassische Tropfentests liefern zwar einen guten Anhaltspunkt, doch für höchste Genauigkeit ist der Hanna Checker die beste Wahl. Durch korrekte Messungen beugen Sie Algenproblemen vor und schaffen optimale Wachstumsbedingungen für Ihre Korallen.

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