🚫 5 häufige Fehler beim Einrichten eines Riffaquariums (und wie man sie vermeidet)
Ein Riffaquarium einzurichten ist eines der lohnendsten Hobbys überhaupt – aber auch eines der anspruchsvollsten. Viele Anfänger machen dieselben Fehler. Schade, denn mit ein paar klugen Entscheidungen lassen sie sich leicht vermeiden.
❌ 1. Zu viel Leben zu schnell hinzufügen
Ihr Aquarium ist gerade erst eingerichtet und Sie möchten am liebsten sofort alles Mögliche hineingeben. Doch das Bakteriengleichgewicht ist noch nicht stabil. Wenn Sie Fische und Korallen zu schnell einsetzen, riskieren Sie einen Anstieg des Ammoniakgehalts und eine Algenblüte .
💡 Tipp: Beginnen Sie mit ein paar robusten Sorten und testen Sie Ihre Wasserwerte regelmäßig, bevor Sie etwas Neues hinzufügen.
❌ 2. Mangelhafte oder ungenaue Testkits
Teststreifen oder günstige Testsets vermitteln oft ein trügerisches Sicherheitsgefühl. Für Phosphat und Nitrat ist jedoch höchste Präzision erforderlich. Schon ein Fehler von 0,05 ppm Phosphat kann Korallen schädigen.
💡 Tipp: Verwenden Sie Salifert oder Hanna für zuverlässige Ergebnisse.
❌ 3. Unzureichender Durchfluss oder ungünstige Pumpenplatzierung
Strömung ist entscheidend für die Sauerstoffversorgung, den Abtransport von Abfallstoffen und das Wohlbefinden Ihrer Korallen. Todeszonen führen zu Ablagerungen und Algenproblemen.
💡 Tipp: Verwenden Sie mehrere kleine Durchflusspumpen, die aufeinander gerichtet sind, um Zirkulation und Verwirbelung zu erzeugen.
❌ 4. Zu helles Licht während der Startphase
Zu viel Licht führt zu einer Algenblüte. Besonders dann, wenn sich noch keine stabile Bakterien- oder Planktonpopulation entwickelt hat. Geben Sie Ihrem Aquarium Zeit, sein Gleichgewicht zu finden.
💡 Tipp: Beginnen Sie mit einer Lichtintensität von 30–50 %, 6–8 Stunden pro Tag und steigern Sie diese über 3–4 Wochen.
❌ 5. Keine Bakterien oder Mikroorganismen hinzufügen
Ein Aquarium, das nur mit Lebendgestein gefüllt ist, reicht heutzutage nicht mehr aus. Ohne zusätzliche Bakterien bleibt Ihr System anfällig für Schwankungen und Nährstoffspitzen.
💡 Tipp: Verwenden Sie Zeobak, Bacto Reef oder ein anderes Bakterienpräparat – und stärken Sie Ihr System mit lebendem Plankton für eine stabile Biodiversität.
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